Ein Stadtgebiet aus Dörfern, Seen und Gewerbe
Königs Wusterhausen ist mit gut 39.000 Einwohnern eine Mittelstadt, aber flächig gebaut. Zur Kernstadt mit Deutsch Wusterhausen und Neue Mühle kommen Zeesen am Zeesener See, Zernsdorf, Senzig, Niederlehme, Wernsdorf am Oder-Spree-Kanal, Kablow und Diepensee hinzu. Zwischen den Ortsteilen liegen Wald, Seen und Wasserstraßen, die Wege sind daher länger, als die Karte vermuten lässt.
Genau hier rechnet sich ein Revierdienst: Ein Fahrzeug fährt in der Nacht mehrere Objekte nacheinander an, prüft Türen, Tore und Zäune und meldet, was auffällt. Für einzelne Gewerbehallen, Vereinsheime oder Garagenhöfe wäre eine durchgehende Besetzung zu teuer, eine Kontrolle zu wechselnden Zeiten aber oft ausreichend.
Typische Objekte auf einer Runde
Welche Objekte in eine Tour passen, hängt von Lage und Aufgabe ab. Häufig sind es:
- Hallen und Lagerplätze in den Gewerbegebieten Niederlehme, Zernsdorf und „Schütte-Lanz“ in Zeesen
- Garagenstandorte der Stadt, die in vielen Ortsteilen verteilt liegen
- Sportanlagen wie der Sportplatz Zeesen und Vereinsheime am Wasser
- Wohnanlagen der Wohnungsbaugesellschaft mit Kellern, Müllplätzen und Tiefgaragen
- Baustelleneinrichtungen an Straßen- und Wohnbauprojekten, solange dort gearbeitet wird
- leerstehende Gebäude, die regelmäßig auf Schäden und offene Zugänge geprüft werden müssen
Wie wir eine Tour durch die Stadt legen
Die Runde folgt den Achsen, die das Stadtgebiet verbinden. Die B 179 führt von der Autobahnanschlussstelle durch die Kernstadt Richtung Süden. Die L 30 von Erkner Richtung Mittenwalde läuft durch Niederlehme, die L 40 von Dahlewitz Richtung Storkow quert die Stadt als Chausseestraße. Über die A 10 sind auch Objekte im Berliner Südosten schnell erreichbar.
Wir legen die Reihenfolge so, dass kein Objekt jede Nacht zur selben Zeit angefahren wird. Wer ein Gelände beobachtet, soll kein Muster erkennen. Für Objekte mit Schließdienst gibt es dagegen feste Zeitfenster, etwa für das Öffnen eines Tors am frühen Morgen oder das Verschließen einer Sporthalle nach dem letzten Training.
Die Wasserlage verdient eigene Aufmerksamkeit. Dahme, Nottekanal, Zeesener See und Krimnicksee ziehen im Sommer viele Menschen an, Bootshäuser, Stege und Vereinsgelände liegen oft abseits der Straße. Für solche Objekte planen wir die Kontrollen in der Saison dichter und im Winter weiter auseinander, damit die Runde zum tatsächlichen Risiko passt und Sie nicht das ganze Jahr denselben Aufwand bezahlen.
Aufgaben vor Ort und Alarmverfolgung
Bei jeder Anfahrt prüfen unsere Kräfte die vereinbarten Punkte: Außenhaut, Fenster, Rolltore, Zaun, Beleuchtung, bei Bedarf auch Innenräume. Offene Türen werden geschlossen, Schäden fotografiert, Auffälligkeiten sofort gemeldet. Schlüssel übergeben Sie uns nach einer schriftlichen Vereinbarung, in der festgehalten ist, wer welche Schlüssel hat.
Löst Ihre Alarmanlage aus und die Notruf- und Serviceleitstelle Ihres Errichters verständigt uns, fahren wir zum Objekt, prüfen die Lage und informieren je nach Befund Sie oder die Polizei. Ob und wann eine Alarmverfolgung möglich ist, klären wir vor Vertragsbeginn anhand der Lage Ihres Objekts. Alle Kontrollen stehen mit Uhrzeit und Feststellung im Bericht.
Personal, Zertifikate und Planung
Für Königs Wusterhausen planen wir aus unserer Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Berlin, die Stadt gehört zu unserer Kernregion Nord. Ein Büro in der Stadt haben wir nicht. Die Kräfte im Revierdienst haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und kennen die Runde aus festen Einweisungsfahrten. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Mehr zur Leistung allgemein lesen Sie unter Revier- und Interventionsdienste, zum Land unter Revierdienst in Brandenburg. Den Überblick über die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Königs Wusterhausen, den Nachbarort am Flughafen unter Sicherheitsdienst Schönefeld.
Was ein Revierdienst kostet
Im Revierdienst rechnen wir nicht je Objekt eine volle Schicht ab, sondern teilen die Fahrt- und Kontrollzeit auf alle Objekte einer Runde auf. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde für die eingesetzte Zeit, umgelegt auf die Anfahrten. Je mehr Objekte in einem Ortsteil liegen, desto geringer wird der Anteil für den Einzelnen. Wir rechnen Ihnen vorab aus, wie viele Kontrollen pro Nacht für Ihr Objekt sinnvoll sind.


