Eine Stadt mit großer Fläche und vielen Einzelobjekten
Prenzlau hat knapp 19.000 Einwohner, erstreckt sich aber über rund 143 Quadratkilometer. Zwischen Kernstadt, Gewerbegebieten und Dörfern liegen Felder, Waldstücke und der Unteruckersee. Viele Betriebe, Vereinsheime und Lagerhallen stehen einzeln am Rand, ohne Nachbarn, die nachts etwas bemerken würden.
Für solche Lagen ist der Revierdienst gemacht: Eine Streife fährt mehrere Objekte nacheinander an, prüft vor Ort und fährt weiter. Weil sich die Kosten auf die Kunden einer Runde verteilen, bleibt die einzelne Kontrolle bezahlbar, auch wenn sie mehrmals pro Nacht stattfindet.
Gewerbelagen als Rückgrat der Runde
Die Stadt weist fünf Gewerbegebiete und zwei längere Gewerbezüge aus. Daraus ergibt sich eine natürliche Reihenfolge für eine Kontrollrunde:
- Industrie- und Gewerbegebiet Nord mit Logistik, Autohäusern, Baumaschinenhandel und einer Behindertenwerkstatt
- Industrie- und Gewerbegebiet Ost mit Maschinenbau, Futtermittelproduktion, Gebäudereinigung und Telekommunikation
- Gewerbegebiet Süd mit Einzel- und Großhandel sowie Gastronomie
- Gewerbegebiet Blindow mit Handel, Dienstleistung und Bauwesen
- Gewerbegebiet West mit Autohäusern, Weiterbildung und Logistik
- Triftstraße, ein Gewerbezug von rund 3,5 Kilometern Länge
- Franz-Wienholz-Straße, ein Gewerbezug von rund 1,6 Kilometern
Gerade Autohäuser und Baumaschinenhändler haben wertvolle Ware auf offenen Flächen stehen. Hier achten wir bei jeder Anfahrt auf aufgebrochene Zäune, fehlende Fahrzeuge und Bewegungen auf dem Gelände.
Ortsteile und Einzellagen
Zur Stadt gehören die Ortsteile Alexanderhof, Blindow, Dauer, Dedelow, Güstow, Klinkow, Schönwerder und Seelübbe sowie die Wohnplätze Stegemannshof und Wollenthin. Dort stehen Sportplätze wie der in Güstow, Dorfplätze, Gemeindehäuser, landwirtschaftliche Hallen und Maschinen. Diese Objekte sind oft tagelang ungenutzt, und gerade landwirtschaftliches Gerät oder Kraftstoff ist für Täter attraktiv.
Wir binden solche Objekte in die Runde ein, wenn sie zeitlich dazu passen, oder fahren sie gezielt an, etwa nach einer Veranstaltung im Dorf. Für die Strecken zwischen den Ortsteilen und den Gewerbegebieten bieten sich die B 109 und die B 198 an, die sich in Prenzlau kreuzen.
Was bei jeder Kontrolle geprüft wird
Was unsere Streife vor Ort erledigt, legen wir für jedes Objekt in einer Prüfliste fest. Häufige Punkte sind: Türen, Tore und Rolltore auf Verschluss prüfen, Fenster und Oberlichter von außen kontrollieren, Zäune entlang abgehen, Außenbeleuchtung und Kameras auf Funktion sehen, auf Wasser- oder Rauchgeruch achten. Auf Wunsch schließen wir Gebäude zu einer vereinbarten Uhrzeit auf oder ab und schalten die Alarmanlage scharf oder unscharf.
Die Zeiten der Anfahrten verändern wir laufend, damit niemand von außen einen festen Takt erkennen kann. Jede Kontrolle wird mit Uhrzeit im Bericht festgehalten, Auffälligkeiten mit Foto. Löst Ihre Alarmanlage aus und informiert uns die Leitstelle Ihres Errichters, fahren wir das Objekt an und gehen nach der mit Ihnen vereinbarten Meldekette vor: Polizei, Schlüsselträger, Hausmeister.
Planung aus Berlin, Personal aus eigenem Stamm
Prenzlau zählt zu unserer Kernregion Nord. Die Runde wird von unserer Zweigniederlassung Berlin, Aroser Allee 81, geplant; ein Büro in Prenzlau unterhalten wir nicht. Die Fahrer stammen aus unserem eigenen Personal, verfügen über die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden vor der ersten Runde an jedem Objekt eingewiesen. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Zur Leistung allgemein informiert die Seite Revier- und Interventionsdienste, zum Land die Seite Revierdienst in Brandenburg. Alle Angebote in der Stadt fasst Sicherheitsdienst Prenzlau zusammen.
Kosten einer Kontrollrunde
Der Revierdienst orientiert sich an einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil eine Kontrolle nur einen Teil der Stunde dauert und sich die Fahrzeit auf mehrere Kunden verteilt, rechnen wir meist je Kontrolle ab. Entscheidend sind die Zahl der Kontrollen pro Nacht, die Länge der Prüfliste, die Lage Ihres Objekts innerhalb der Runde und ob Alarmverfolgung dazugehört. Ein Objekt im Gewerbegebiet Nord lässt sich anders einbinden als ein einzelner Hof in einem Ortsteil.


